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Schlemmen wie Gott in Frankreich in einem uralten Gasthaus im bayerischen Wald?

 

Passt das zusammen? Mein Freund, der Peter Passian, hat mir immer von diesem Lokal erzählt. Dass es so toll sei. Und auch der Koch samt Familie wären außergewöhnlich. Was wir erleben durften, das hat aber alle unsere Erwartungen noch weit übertroffen. Lest selber…

…aber für Besserschmecker!

Und ganz weit draußen. Man muss schon eine zeitlang fahren, bis man da ist. Durch wunderschöne Landschaften im bayerischen Wald, viele Kurven, viele Hügel. Und irgendwann kommt man dann an. Idylle pur. Nebenan fließt ein kleiner Bach, Vögel zwitschern.

Wir gehen rein.

Innen werden wir von einer authentischen Einrichtung erwartet. Das Gasthaus ist ja ziemlich alt und wirkt von außen sehr ländlich rustikal. Und dieser holzlastige Stil zieht sich auch im Innenraum durch.

Aber nicht plump kopiert, sondern geschmackvoll stimmig in modernem Ambiente. Eine Wohlfühlathmospäre.

Das ist so gar nicht Sternelokal-typisch. Und das gefällt mir schon mal prima!

Der Koch

Der Michael Ammon, ein neuer Stern am bayerischen Sternehimmel.
Wenn er durch das Gasthaus geht, mit jedem Gast einen kleinen Plausch hält, dann könnte man meinen, das wäre der nette Junge um die Ecke. Aber es einer der kreativsten Köche, die ich kenne. Sehr bescheiden, sehr menschennah.

Ein Mann, mit dem man gerne mal auf den nahen Lusen steigen möchte.

Service mit Herz und Fachwissen

Und sein Bruder ist ebenso. Optisch lassen sie die Brüderschaft nicht leugnen. Und auch von der Nettigkeit.


Wir durften den ganzen Abend seine Höflichkeit gepaart mit einem charmanten Witz und Schnelligkeit und Kompetenz genießen. So wie wir uns das immer erträumen!

Das Essen

Wir essen jeweils 3 Gänge. Für einen Mittwoch muss das reichen.

Es gibt zwei Menüs: zum einen das „Inspiration“ und zum anderen „Klassiker“.

Wir dürfen uns aber wild in beiden Menüs bedienen. Sehr schön!

Gruß aus der Küche: bissl was mit Leberwurst, und Minze…

Wir starten mit verschiedenen selbstgebackenen Broten und Heumilchbutter. Die Butter ist geformt wie eine Tomate und mit einem Tomatenlack überzogen.

Let the show begin!

Als ersten Gang wählen wir:

Bretonischer Hummer. Kohlrabi. Senfkorn. Vanille. Zitrus.

Seezunge. Bayerische Garnele. Sellerie. Braune Butter. Brunnenkresse

Jakob Wildberry. Waldbeere. Sorbet. Lillet. Minzmayo

Dann:

Rehrücken. Pfifferlinge. Trüffel. Selleriemousse'


Seeteufel. 2erlei Kartoffel. Salbei. Parmaschinken. Krustentierschaum

Und als Nachspeise:


Erdbeere. Rhabarber. Topfen. Biscuit. Crumble

 

Toast Hawaii „Jakob Style“

Jeder Gang, jede Zutat und die Kombinationen: mega!
Geschmacksexplosionen!

Und das Auge isst auch noch mit: herrlich anzuschauen.
Puristisch ohne Firlefanz.


Schade, viel zu früh zu Ende.

Das war ein mehr als stimmiger Abend. Lebensfreude und Genuß pur!


Wir tanken positive Energie für die kommenden Tage.
Bis bald! Wir kommen bald wieder!