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Modern geschlemmt in historischem Ambiente

Das Schloßhotel Mondsee

…im Schloßhotel: herrschaftlich!

Raus in die Natur, bissl Bewegung, neue Landschaften kennen lernen und dann auch noch gut essen. Auszeit vom Alltag.

Das Schloßhotel am Mondsee.

Eigentlich wollten wir wieder mal nach Italien. Kinderfreies Wochenende ausnutzen für eine kleine Auszeit. Aber für so wenig Zeit so lange fahren?
Das wollten wir dann doch nicht. Also nach Österreich.

Mittags kamen wir im echt romantischen Örtchen Mondsee am Mondsee an und fuhren standesgemäß auf dem Schlossgut Mondsee vor.
Jedenfalls fühlten wir uns so. Ein riesiges Gebäude empfing uns. Wie wir später in einer Schlossführung erfuhren, gebaut 748 – damals ein Kloster.
Und nun ein Hotel mit 3 Restaurants.

Unmittelbar nach dem Check-In wollten wir den Ort erkunden und vor allem den See. Wir lieben Wasser. Mehr das Wasser anschauen und weniger Action.
Leider kam zu dieser Zeit auch viel Wasser von oben. Schade. Natürlich hatten wir keinen Regenschirm dabei. Blöd. Aber es gab welche zu kaufen. In Tracht-Optik. Diese bleiben nun immer im Auto liegen!

Und schon war es Abends und die Schlossführung begann. Der Chef höchstpersönlich zeigte uns viel, erklärte noch mehr und erzählte wunderbare alte Geschichten. Sehr sympathisch!

Unser erstes Highlight kam sogleich: das CULINARO. Das Spitzenrestaurant. Und daneben gibt´s noch das Wirtshaus und die Lounge/Bar im Haus.
Im CULINARO empfing uns ein modern gemütliches Ambiente in historischen Gemäuern. Eine sehr nette Dame begleitete uns zum Tisch und auch durch den Abend. Eine Dame, die sich auskennt und viel Spaß an der Arbeit hat- findet man leider nicht mehr so oft.

Wir beide aßen Menüs, sehr regional geprägt und mit vielen Geschmacksnuancen, vielen spannenden Kräutern. Aber immer passend zum Stil des Hotels. So gab es einen Fasan karamelisiert mit knackig frischem Gemüse und einer wunderbaren Kartoffelterrine.
Oder das andere Hauptgericht: Nudeln mit einer Miso-Butter-Sauce. Hammer!

Terrine vom heimischen Schafskäse

 Fasan karamelisiert mit knackig frischem Gemüse und Kartoffelterrine

hausgemachte Nudeln mit einer Miso-Butter-Sauce

Hausgemachtes Sorbet mit frischen Früchten und Schokotarte

Glücklich und satt fielen wir ins Bett. In ein hochwertiges und gemütliches Bett.
Gut ausgeschlafen wartete schon das Frühstück auf uns. Und da waren wir erstmal überfordert: eine Leckerei reihte sich an die nächste. Was das Herz begehrt. Rohstoffe aus der Region. Mit ganz viel Liebe zubereitet.

Und nun geht’s wieder zum See. Bei tollem Wetter. Eine Bootstour verschaffte uns einen ersten Einblick vom See, von der Gegend. Die Frage war nun: welches Haus möchten wir künftig bewohnen? Gut, die jetzigen Eigentümer wissen noch nichts davon – aber die haben bestimmt nichts dagegen. Grins…
Mondsee, ein wunderschöner kleiner Ort mit vielen netten Ecken, mit einer großen Basilika und einer kleinen Wallfahrtskirche. Eine sehr nette, entspannte Stimmung im Ort. Nix von Hektik, Neid und Mißgunst zu spüren. Hier lachten die Menschen -auch die Einheimischen. Und man sprach nett miteinander. Das große Cafe und gegenüber das ortsansässige Wirtshaus waren praktisch immer voll. Viva la Vida in Austria.

Und wenn man positiv eingestellt ist, dann passieren auch positive Sachen. Eigentlich hätten wir jammern können, weil es plötzlich so heiß und schwül war, dass wir mächtig schwitzen mussten. Erst Regen, dann die Schwüle. Wen interessiert´s? Eigentlich keinen… also blieben wir gut gelaunt. Und kamen an einen Mirabellenstand. Aus der Region. Die sahen echt lecker aus. Aber: erstens haben wir damit schon das eine oder andere Male ins Klo gegriffen mit kaum essbaren Früchten und zweitens hatten wir nix zu tragen dabei. Also fragte ich die ältere Dame erstmal nach einer kleinen Packung zum Probieren und Sofort-Essen. Und wenn man Positiv ist, kommt das Gute auch zu einem: die Dame schenkte uns 3 Mirabellen. Wo gibt´s das heute noch? Wir genossen die Früchte. Die waren echt lecker. Am nächsten Tag kauften wir ihr eine größere Menge ab. So macht das Leben miteinander Spaß!

Zurück im Ort, etwas verschwitzt, ab in die KRONE. Man sagte uns, dass es hier super sei. Und außerdem saßen hier -egal wann wir vorbeikamen- viele Menschen. Ja, es stimmte: wir waren im Biergarten eines tollen Wirtshauses. Die Entenbrust sehr geschmackvoll und kross, der Tafelspitz war butterweich. Und wieder zu viel gegessen- aber es hat sich gelohnt!
Am nächsten Tag mussten wir schon wieder abreisen. Bissl mit Wehmut. Hier könnte man es schon aushalten.

Wir fuhren los Richtung Autobahn, denn wir wollten rasch wieder zurück. Aber ein Bickerl wollten wir auch nicht kaufen. Also war unsere Taktik, über Salzburg kurz hinter der Grenze auf die Autobahn und zack nach Hause.

Das Problem war nun nur, dass ich auf die Idee kam, kurz (!) anzuhalten wegen den Mozartkugeln der Konditorei Fürst. Das Original und bessere gibt’s nicht. Das war ein Fehler. Denn Salzburg ist geil! Und wenn wegen Corona schon deutlich weniger Touristen da sind, dann solle man doch… Und zack saßen wir im Cafe Tomaselli auf der Brüstung und beobachteten das überschaubare Treiben unten am Platz bei einem Eiskaffee.

Eiscafe im Cafe Tomaselli     


Cafe Fürst: Original Mozartkugeln!

Erste Bäckerei Salzburgs

Gegenüber war dann bereits der Fürst mit seinen Mozartkugeln. Ein 10er-Tüterl muss schon sein.

Mensch könnten wir kurz mal… und schon waren wir auf Sightseeing.
Die erste Bäckerei Salzburgs wollte uns unbedingt ein uriges Brot verkaufen

und dann auch eine Salzburger Designerin einen Strohhut und viele Häuser wollten fotografiert werden.


Und wenn man schon mal hier ist: so ein kleines Sacher-Törtchen sollte es dann schon sein im Hotel Sacher. Den Preis möchte ich an dieser Stelle verschweigen. Geschmeckt hat´s trotzdem wunderbar. Weil es mittlerweile heiß war, nahm jeder von uns beiden eine leckere exklusive hausgemachte Kräuter – Limo. Sehr erfrischend.

Erfrischung im Cafe des Hotel Sacher 

Blick auf den Salzburger Burgberg

Früher Nachmittag- aber nun direct-line nach Hause. Hinten rum an Salzburg vorbei Richtung Deutschland. Rechts Richtung Autobahn -oder… Oh je- ich hab´s gewusst! Links gings zur Rossfeldpanoramastrasse. Wir beide schauten uns in die Augen und konsequent wie wir im Privat-Kulinarik-Genussleben sind, fuhren wir natürlich links. Zur Panoramastrasse. Die landschaftlichen Eindrücke waren extrem. Extrem faszinierend. Die Nikon freute sich! Sie hatte viel zu arbeiten…

Irgendwann waren wir doch auf der Autobahn nach Kelheim. Hunger und Durst kamen auch langsam auf, obwohl wir ja längst zu Hause sein wollten. Und das Salzburger Brot essen wollten. Und hinterher eine Mozartkugel.

Leider ist da unterwegs der Dinzler am Irschenberg. Und daran vorbei Fahren, das macht man nicht. Also gesagt getan: schnell einen kleinen Schlenker und einen Snack mit Kaffee und weiter geht’s…

Aber nun endgültig nach Hause. Sehr schön war´s.