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Kellerwirtschaft „morillon“ am Weingut Franz Keller


Ist es nicht ein Traum?

Man sitzt auf einer Terrasse, mitten in den Weinbergen.
Blick ist nach allen Seiten möglich: kleine Hügel, kleine Dörfer.

…aber für Besserschmecker!
 


Es ist früher Abend. Ein traumhaft sonniger Freitag geht zu Ende. Man kann im gegenüberliegenden Weinberg anhand des Farbenspiels sehen, wie hoch die Sonne gerade steht. Bzw untergeht.

Parallel dazu kommt das erste Glas Wein, ein spritziger Cuvee vom hiesigen Weingut.


Alles scheint vorbereitet zu sein für einen genialen Abend…

Franz Keller, das Weingut

UNSER TRADITIONSREICHES WEINGUT STEHT WIE KAUM EIN ANDERES FÜR KLARE, DURCHGEGORENE WEINE, DIE DAS AUSSERGEWÖHNLICHE TERROIR DES KAISERSTUHLS ABBILDEN. (Originalzitat)


Das Weingut ist seit vielen Jahren in der Hand der Familie Keller. Momentan sind das der Fritz und sein Sohn. Mit viel Liebe, Strategie unter Nutzung der Gegebenheiten des Kaiserstuhls, viel Erfahrung im Weinkeller entstehen wunderbare, charaktervolle Weine. Wir probieren ein paar davon…


Fritz Keller? Wenn man neben dem Wein auch noch sich für Fußball interessiert, dann kennt man zumindest aus dem TV diesen Mann: Ex-Präsident SC Freiburg und auch Ex-Präsident des DFB. Da war doch was…



Und plötzlich steht er bei uns am Tisch und begrüßt uns. Wir verwickeln ihn in ein Gespräch, auch über Fußball. Ein unglaublich ruhiger und bescheidener Mann. Bin begeistert!

Kurz darauf erweist uns seine Frau die Ehre. Deutlich quirliger, braun gebrannt. Unheimlich nett!

Das sollen die Inhaber eines der besten Weingüter im Badischen sein? Null Starallüren…



Das spiegelt sich übrigens auch in den Weinen wieder: puristisch bescheiden mit Charakter. Wir genießen!

Morillon, das Restaurant von Martin Fauster

Der Martin, ein österreichischer Koch, der jahrelang im Sternebereich auf allerhöchstem Gourmet-Niveau, betreibt seit wenigen Monaten das Pop-Up Restaurant am Weingut Franz Keller. Puristisch sachlich mit viel Beton, so kommt uns die Immobilie entgegen. Nicht lieblos kalt, sondern extrem fokussiert.

Vom Innenraum kann man auf die Weintanks im Untergeschoß blicken. Nicht dass wir vergessen, wo wir sind.


Wir dürfen auf der Terrasse sitzen. Und so ca 50 andere Personen auch.

Freundlich werden wir vom Service-Chef an den Tisch begleitet. Seine Mitarbeiterin übernimmt unsere Betreuung. Diese sollte von außergewöhnlicher Qualität sein. Mit viel Spaß in der Kommunikation.


Das Essen: die Hauptsache

Das 5 Gänge Menü liest sich auf der kleinen Speisekarte schon mal …einfach a bissl anders! Hier geht es nicht um eine Straußenwirtschaft, sondern wir bewegen uns im Sterne-Bereich. Gourmet. Alleine die verwendeten Rohstoffe lassen die Zunge schnalzen: Gelbschwanzmakrele, Saibling, Ochsenschwanz, Taube, Topfenknödel…

Wir entscheiden uns für zwei Gänge. Nur was?
Die beiden Desserts sind schnell als Pflicht definiert

Hauptsache, so sagt der Koch zum Hauptgang, nehmen wir:

Bresse-Taube, Brust und Keule, Trompetenpilz, Mais - dazu einen 2014 Spätburgunder


Saibling vom Birnbaum, Steinpilze, Kartoffelschaum -dazu einen Weißburgunder

Steirisches Backhendl, Kartoffel-Radieserlsalat, Kürbiskerne - dazu Mineralwasser, weil er der Fahrer ist. Tut mir leid!


Als „Gruß aus der Küche“ bekommen wir Oktopus-Carpaccio in Oktopus Schaumsüppchen. Genial

Dann kommen unsere Hauptsachen. Wir wissen nicht, welche die Beste ist. Alle drei sind exorbitant gut und toll gemacht.

Schließlich noch die Nachspeisen:

Topfen: Knödel, gefüllter Crepe, Marille


Passionsfrucht: Mousse, Mango, Kokoseis

Man kann anhand der Gerichte schon ein bißchen die Herkunft des Chefs erahnen. Es passt alles wunderbar zu den Weinen und zum Ambiente.

Wir sind satt, glücklich und mehr als zufrieden!

Sicherlich nicht zu einem Schnäppchen zu haben, aber: jeden € wert! Man muss sich ab und zu auch mal was gönnen und genießen! Gourmet pur!

Hier kommen Qualität und Know-How auf allen Ebenen zusammen:

  • Der Winzer
  • Der Koch
  • Der Service

…und auch wir als Gäste fühlen uns gerade in dieser Riege dazu gehörig.

Besserschmecker, halt!


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