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Honig Leidenschaft pur!

„Meine Honige werden reif geerntet, schonend behandelt und für ein noch besseres Aroma fein gerührt. Der Frühtrachthonig hat einen hohen Anteil an Traubenzucker und ist daher hilfreich für Herz- und Kreislauf. Der Wald- und Blütenhonig hat mehr Fruchtzucker und ist unterstützend für Lunge - und Bronchien“ (Kurt Junghans)

Imker gibt´s ja mittlerweile wie Sand am Meer. Und das ist auch gut so, denn wir brauchen die Bienen! Für den einen ist es ein liebes Hobby, andere leben davon. Die einen sind Stand-Imker, die anderen Wander-Imker. Und eigentlich macht jeder guten Honig, der ja auch je nach Art gesundheitsfördernd ist. Abgesehen davon, dass er einfach guad schmeckt.

Bisher war für mich Honig ein Feinkost-Produkt. Aber so wirklich emotional angesprochen hat es mich nicht. Vielleicht, weil mir eigentlich Marmelade lieber ist als Honig. Vielleicht auch, weil ich die mir bekannten Imker als bestenfalls okay empfinde. Da fehlt Leidenschaft und teilweise auch Qualifikation.

Der Klaus hat nun gemeint, ich solle mal mit dem Kurt Kontakt aufnehmen, weil der ein Verrückter wäre - verrückt im Sinne von Leidenschaft pur. Und der Honig würde in den Genuss-Shop passen. Gut, mache ich halt dann, weil der Klaus schon ein gutes Gespür für das Besondere hat. Also, gesagt getan. Und wir, der Klaus und ich, fahren zum Kurt und besuchen ihn. Ziemlich weit draußen…

 

Kalt wars. Aber sonnig. Samstag Nachmittag.

Freudestrahlend begrüßt uns der Kurt und zack, waren wir im Vortrag. Ja, das ist ein anderer Imker. Leidenschaft pur. Das ist seine große Liebe – abgesehen von Frau und Tochter.

Und so erfahren wir, was die Bienen momentan machen. Im Bienenstock. Was sie fressen und „verdauen“: ja, ich habe nicht gewusst, dass die Bienen den ganzen Winter fressen und sich der Darm nicht entleert. Deswegen wäre auch Waldhonig nicht geeignet, weil der zu viele Ballaststoffe hat. Der Kurt hat´s etwas fachkundlicher erklärt, aber ich hab´s so verstanden!

Und wie das dann mit den Bienen weitergeht im Laufe des Jahres. Und welche Temperaturen sie mögen. Und wie das mit dem Bienenvolkteilen geht. Und Königin und Pseudokönigin…

 

 

 

Ich frage ihn, warum er nur zwei Sorten hat und keine Mono-Honige, wie Löwenzahn, Kastanien, etc.

Der Kurt erklärt fachkundlich und zum besseren Verständnis auch bildlich, warum Mono-Honige eigentlich nicht möglich sind. Also, da ist das Haus der Biene, der Bienenstock. Und dann haben die Arbeiterinnen die Aufgabe, Nektar zu besorgen. Sie bekommen keine exakten Anweisungen, welche Blüten sie anfliegen dürfen- sie nehmen halt alles mit, was gerade so auf dem Flugweg liegt. Und wenn das eigentliche Ziel eine Wiese mit viel Löwenzahn ist, aber auch Rapsfelder oder Obstbäume dazwischen liegen, dann werden auch diese angeflogen. Mono geht nur, wenn man den Stock mittig einer ziemlich großen Wiese mit Löwenzahn platziert. Aber so etwas sei sehr unrealistisch, sagt Kurt.

Also macht er ab Flugstart: März/April bis Mai/Juni den Honig „Frühlingsblüte“. Nektar aus Löwenzahn, Raps, Obstblüten etc. Und später dann den Waldhonig aus den blühenden Pflanzen.

 

Übrigens, je mehr Anteile aus dem Wald im Wald- und Blütenhonig stecken, desto dunkler wird das Endprodukt. Während die Anteile der Blütenarten auch die Festigkeit des Honigs bestimmen.

Und dann dürfen wir auch endlich probieren. STOPP! Erst müssen wir riechen, da legt der Kurt wert drauf. Ja, der Frühlingshonig duftet nach Löwenzahn und beim Waldhonig sehe ich mich gerade im Wald - im Nadelwald. Herrliche Düfte!

Die beiden Honige sind geschmeidig wie die berühmte Nuss-Nougat-Creme aus Italien. Zergehen förmlich auf der Zunge, sehr fein und elegant. Die Geschmacksnuancen kommen voll und ganz rüber. Wir müssen genießen, sagt der Kurt! Ja, das sind mal Honige, die echt anders sind. Feinkost pur.

Und dann erzählt der Kurt noch von Dichtigkeiten, irgendetwas von physikalischen Eigenschaften und welcher Honig auf unterschiedlicher Weise gesundheitsfördernd ist. Wenn es jemanden interessiert, bitte melden, ich frage gerne nach.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mich der Honig-Genuss komplett eingenommen hatte, sodass ich für die anderen Themen nicht mehr aufnahmefähig war. Wir waren zu diesem Zeitpunkt ja eh schon knapp 2 Stunden beim Kurt. Mega, was für eine Leidenschaft und welch ein Wissen!

Und Auszeichnungen hat er auch:

Wir fahren dann wieder. Tief beeindruckt, begeistert, etwas erfroren, aber durch und durch happy! Das sind Menschen und Produzenten, die das Leben besser machen.


Natürlich könnt Ihr die Honige auch kaufen. Zufällig finden sich die Honigspezialitäten im Genuss-Shop wieder!