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Freiburg – meine zweite Heimatstadt

Seit vielen Jahren darf ich Freiburg besuchen. Der offizielle Anlass sind meine langjährigen Freunde. Ich liebe sie!

…aber für Besserschmecker! 

 

Inoffiziell ist es die Stadt, ihre malerischen Gassen mit dem Bächle, die alten historischen Häuser, der Münsterplatz mit dem großen Wochenmarkt und das Flair der Stadt. Es kommt mir ziemlich südländisch vor. Die Menschen, auch vermutlich durch die vielen Studenten und Touristen, sind hier entspannt. Man setzt sich gerne in ein Straßen-Cafe und genießt, beobachtet.
Flanieren in der Altstadt ist hier noch was Anderes wie in anderen Städten. Kleine Boutiquen reihen sich an Restaurants und Ateliers und Pop-Up-Stores.

Gestern waren wir im Kaiserstuhl in der Kellerwirtschaft vom Weingut Franz Keller. Was da alles so passiert ist, könnt Ihr im Bericht dazu lesen. Fazit: unglaublich gut!


Der Wochenmarkt am Münster-Platz

Mein Hotel, das Motel One am Europaplatz, hat eine ideale Lage zum Spazieren in die Innenstadt. Ich habe mich bewusst gegen ein Hotelfrühstück entschieden und wollte mal die Aura der Stadt in der Früh erleben. Nachmittag und Abend kenne ich ja schon zur Genüge.

Also, ziemlich zeitig aufstehen und los geht´s. Die Geschäfte haben noch zu. Mein erster Weg führt mit zum imposanten Münster. Kurz Blick von außen drauf werfen.

Rings um das Münster bauen unzählige Fieranten Ihre Stände auf. Angefangen von Obst- & Gemüsebauern - alles aus der Region & zumeist sogar BIO-, einem regionalen Pilzstand.

Es ist gerade Beerenzeit. Ich nehme mir eine kleine Schale Mirabellen mit. Quasi „to-go“

Zwischendurch finden sich Blumenstände: Sonnenblumen und farbenprächtige, diverse andere Blumen erfreuen mein Auge.
Honigstände, Marmeladen und andere Leckereien.



Auf der anderen Seite findet man auch Holzschnitzereien, Bratwurststände, Tofu-Bude und eine Frittenbude, die Wurstsalat mit Pommes verkauft. Aha… noch zu früh am Morgen.

Ich setze mich ins SAMS, ein altes Cafe direkt am Rand des Treibens und frühstücke erstmal. Herrlicher Blick auf das Münster und das quirrlige Treiben davor.

Es werden immer mehr Menschen. Die Freiburger nehmen anscheinend den Markt an. Klar, bei diesem Angebot!

Tour de Cafe

Gestern Abend habe ich meine Freunde gefragt, wo ich denn frühstücken könne. Und dann sprudelte es aus ihnen raus. Ich bekam eine Liste an Cafes.

Also beschloss ich bis zum Mittag, mir alle Adressen anzuschauen. Es sollte nämlich ziemlich heiß werden und außerdem musste ich wieder Heim fahren.

Hier ist meine Favoritenliste

  1. Cafe Gmeiner
    Das Cafe gibt´s schon seit 1898 und erinnert mich an die Wiener Cafehaus-Szenerie. Das Haus aus der Gründerzeit scheint die Zeit gut überstanden zu haben. Innen zieht sich dieser Stil durch: die Tresen sind gefüllt mit wunderbaren traditionellen Torten, mit modernen equisiten Snacks und so allerlei Feinkost. Ich bestelle eine Tasse Kaffee und einen Zwetschgenkuchen



  2. Kolben Cafe
    Im kleinen Gang unter den Markisen sitzen -glaube ich- viele Künstler und Lebemänner. Viele lesen die Zeitung. An einem Nachbartisch wird politisiert, am anderen Tisch unterhält man sich über den Rohrbruch im eigenen Bad.



  3. Cafe in der Markthalle
    Die süßen Teilchen müsst Ihr probieren!



  4. Reiß-Beck
    Um die Ecke vom Kolben Cafe
    Anmutung eines Bäcker Straßenverkaufs. Aber: ganz hohes Niveau: die Menschen stehen Schlange für Brot, Semmeln und süße Teilchen.



  5. Krokodil Cafe
    Ein ganz kleines, nettes Cafe am Stadtfluß. Gleich neben dem steinernen Krokodil



  6. Cafe August
    In der Nähe des Augustiner Platzes
    Hier gibt es einen Straßenverkauf, direkt aus dem Fenster raus -sehr nett!- und einen kleinen Biergarten. Total entspannte Stimmung, auch weil es etwas abseits liegt.



  7. Cafe im Pop-Up Store „Lust auf Gut“
    Schnell mal zwischen dem Friseurtermin im Haus und dem Flanieren einen Espresso trinken


Mehr habe ich nicht geschafft… Leider!
Demnächst kommen die Biergärten dran. Da reiht sich nämlich einer schöner wie der andere aneinander

Pop Up „Lust auf Gut“

Ein altes, rotes Haus. Große Eingangstür. Viel Brimmbamborium.
Ich erkenne einen Pflanzenladen.




Wie ich reingehe, sehe ich eine ganz spannende Architektur mit alten Strukturen gepaart mit Glas. Und eine „Aula“ mit ganz vielen kleinen Nischen.

Zum einen gibt es hier Gin aus der Region, dann wieder Klamotten, und Feinkost, und Dekosachen für das Haus, und einen Friseur, und ein kleines Cafe.




Alles im Stil der Anfang 1900er Jahre. Ausgefallen… einfach a bissl anders!

 

Das Skajo

Meine Kräfte schwinden.

Mein Kopf ist voll von sensationellen Eindrücken.
Mein Herz voll von diesen Emotionen und Stimmungen.

Ich gehe noch zum krönenden Abschluß ins Skajo. Man hätte hier den besten Blick über Freiburg, wurde mir gesagt. Und das stimmt!


Auf der Dachterrasse kann man wunderbar Chillen, nette Musik hören und über Freiburg den Blick schweifen lassen. Ich bestelle mir einen eiskalten Gutedel und genieße schweigend…

Das Leben ist schön!
Freiburg – my Hometown!

Bis bald! Wir sehen uns wieder. Ich freue mich schon darauf.